Zirkuspädagogik

"Der Zirkus hat für mich etwas von einem utopischen Gesellschaftsentwurf im Kleinen – ein Konstrukt von Menschen unterschiedlichster Fertigkeiten, wo ein jeder seinen Platz finden kann und gebraucht wird, damit das große Ganze – die Show – gelingen kann."
(Matthias Marquitz)

Zirkuspädagogik meint allgemein gesprochen die Vermittlung von verschiedenen Zirkustechniken und -künsten wie z.B. Jonglage, Akrobatik, Artistik, Clownerie, Zauberei ...

Wir finden, dass Zirkus auf sehr außergewöhnliche Art und Weise ein körperliches Training mit einer kreativen und künstlerischer Auseinandersetzung mit einem Objekt, Partner oder dem eigenen Körper verbindet. Aufbauend auf den erlernten Techniken werden auf kreative und spielerische Weise einzeln oder in der Gruppe kleine Nummern oder einzelne Choreographien entwickelt. Im Mittelpunkt dieser Inszenierungsarbeit stehen nicht nur die Techniken, sondern vielmehr auch die einzelnen Artist*innen bzw. Teilnehmenden und deren individuellen Herangehensweise an das Objekt, die jedes einzelne Arbeitsresultat einzigartig machen.

In Deutschland zielen die meisten zirkuspädagogischen Projekte auf Kinder und Jugendliche ab. ZirKuBi hat sich zum Ziel gesetzt, die Zirkuspädagogik auch mehr in die Erwachsenenbildung zu integrieren und möchte alle Erwachsenen darin unterstützen, es zu wagen in jedem Alter etwas Neues und Ausgefallenes wie den Zirkus auszuprobieren.

Der Zirkus schult uns Erwachsene darin, mutig zu sein, auch mal die Komfortzone zu verlassen, eigene Grenzen abzutasten und individuelle Stärken kennenzulernen. Die alternativen Bewegungs- und Darstellungsformen helfen uns, unseren Körper ganz bewusst zu spüren. Besonders der spielerische und improvisatorische Ansatz in Interaktion mit anderen Menschen erweckt unser inneres Kind und bietet viel Raum für gemeinsame Freude, Fantasie und Lachen.

Es ist eine sehr lohnenswerte Erfahrung, die Anerkennung des Publikums genießen zu dürfen, eigene Schwächen annehmen zu können und sie als besondere, individuelle Persönlichkeitsmerkmale schätzen zu lernen.

Unsere Projekte verbinden demnach Freude, Kreativität, Fitness und Gemeinschaft. Dabei liegt uns besonders am Herzen, dass jede Person die Möglichkeit hat ihren eigenen Weg in die Zirkuswelt zu gehen. Es gibt kein richtig oder falsch, keine bestimmte Reihenfolge an Tricks, die auf eine bestimmte Art und Weise gelernt werden müssen, kein Leistungsregister und keinen Schwächekatalog. Sondern nur Lust auf mehr und Lebensfreude.

Unsere zirkuspädagogischen Angebote

// Angebote Hula Hoop

  • Tanz im Mai – Hula Hoop Flow 1 Workshop

    Termin: 08.05.2021; 10:00-12:30 Uhr

    Kosten: 25 Euro

    Ort: Clara Zetkin Park

    Dieser Workshop richtet sich an alle Hooper*innen und kann sehr gerne auch von Anfänger*innen besucht werden. Es ist eine andere Abfolge als der Flow 2 und beinhaltet neue Tricks, so dass ihr sehr gerne auch beide Workshops besuchen könnt.

    Ziele:

    In diesem Workshop möchte ich euch einen Flow, d.h. eine Abfolge an Tricks bzw. Bewegungen zeigen, den ihr dann den Sommer über üben könnt.
    Ihr werdet dabei eine leichte Version sowie schwierigere Varianten für die Fortgeschrittenen gezeigt bekommen. Dabei können alle auch die schwierigen Tricks kennenlernen. Ihr wählt dann für euch die Variante, mit der ihr am Besten in den Flow kommen könnt, d.h. in freie tänzerische Bewegungen, um nicht mehr so viel nachzudenken. :)

    Voraussetzung? Keine. Ich bringe Hoops und Musikbox mit. Ihr könnt aber sehr gerne eure eigenen Hoops mitbringen.

  • Tanz im Mai – Hula Hoop Flow 2 Workshop

    Termin: 09.05.2021; 10:00-12:30 Uhr

    Kosten: 25 Euro

    Ort: Clara Zetkin Park

    Dieser Workshop richtet sich an alle Hooper*innen und kann sehr gerne auch von Anfänger*innen besucht werden. Es ist eine andere Abfolge als der Flow 1 und beinhaltet neue Tricks, so dass ihr sehr gerne auch beide Workshops besuchen könnt.

    Ziele:

    In diesem Workshop möchte ich euch einen Flow, d.h. eine Abfolge an Tricks bzw. Bewegungen zeigen, den ihr dann den Sommer über üben könnt.
    Ihr werdet dabei eine leichte Version sowie schwierigere Varianten für die Fortgeschrittenen gezeigt bekommen. Dabei können alle auch die schwierigen Tricks kennenlernen. Ihr wählt dann für euch die Variante, mit der ihr am Besten in den Flow kommen könnt, d.h. in freie tänzerische Bewegungen, um nicht mehr so viel nachzudenken. :)

    Voraussetzung? Keine. Ich bringe Hoops und Musikbox mit. Ihr könnt aber sehr gerne eure eigenen Hoops mitbringen.

// Angebote Clownerie

„Im Leben ist es wie auf der Bühne: Es geht darum, ‘gesehen‘ zu werden.“

(Peter Shub)

Was bedeutet Clownerie?
Was oder Wer ist der Clown in mir?
Die Clownerie ist für mich mittlerweile weit mehr als das Spiel mit einer roten Nase. Seinen Clown kennenzulernen, heißt für mich auch sich selbst besser kennenzulernen.
Wann bin ich authentisch? Wie gehe ich mit Problemen um? Scheitern? Improvisieren? Wie werde ich von anderen gesehen oder was nehme ich aus meiner Umwelt wahr? In erster Linie sollen euch die folgenden Kurse die Möglichkeit eines Einstieges in die Clownerie bieten – ohne primär an die Bühne zu denken.

Doch wer sich neben der Bühne des Alltages noch weiter in die Kunstform der Clownerie hinein wagen möchte, der sei
herzlich willkommen!

  • Ich und mein Clown? – Ja, Du und Dein Clown!

    Termin:
    19.11. - 21.11.2021

    Uhrzeiten:
    Freitag von 17:00-20:00 Uhr
    Samstag von 10:00-18:00 Uhr (inkl. Mittagspause ca. 1 h)
    Sonntag von 10:00-15:00 Uhr (inkl. Mittagspause ca. 1 h)

    Kosten: 125 Euro, 85 Euro ermäßigt
    Ort: Strukturfabrik, Engertstr. 13/Plagwitz

    Dieses Anfängerwochenende ist zum Reinschnuppern gedacht und ermöglicht einen ersten Kontakt zum inneren Clown. Es ist geeignet für alle Anfänger*innen oder auch für Fortgeschrittene, die gerne nochmals ein paar Grundlagen auffrischen wollen.

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    Wer oder Was ist der „Clown“ in mir? Was macht einen „Clown“ aus? Über das Spiel mit der Improvisation, Elementen des Körpertheaters (Pantomime) und durch die „Logik des Scheiterns“ wollen wir unseren inneren Freund – den Clown – entdecken. Ein Kernpunkt dabei wird das „authentische Sein“ im Spannungsfeld zwischen Bühne und Publikum sein, denn nur wenn man dem Clown glaubt und vertraut, kann er einen wahrhaft verzaubern und erheitern.

  • Mein Clown will spielen! Aber mit wem? – oder… WOMIT?

    Termine:
    18.06. - 20.06.2021 (hoffentlich)
    Uhrzeiten:
    Freitag von 17:00-20:00 Uhr
    Samstag von 10:00-18:00 Uhr (inkl. Mittagspause ca. 1 h)
    Sonntag von 10:00-15:00 Uhr (inkl. Mittagspause ca. 1 h)

    Kosten: 125 Euro, 85 Euro ermäßigt
    Ort: Strukturfabrik, Engertstr. 13/Plagwitz

    Dieser Clownskurs richtet sich an Teilnehmende mit Vorkenntnissen, ist aber auch für alle mutigen Anfänger*innen als Quereinstieg geeignet. 

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    Die „Tücke des Objektes“ mit ihrer eigenen Komik, das soll unser Schwerpunkt für diesen Kurs sein. Ist der Clown jemals allein? Ich sage: „Nein!“. Der Clown kann überall ein Gegenüber finden, mit dem er spielen kann – oder spielt das Gegenüber mit dem Clown?
    Im Solo wie im Duo wollen wir die Welt der Objekte erkunden. Dabei werden wir erleben, dass jedes Objekt seinen ganz eigenen Charakter zu bieten hat – egal ob Zahnbürste oder Klappleiter. Zusätzlich werden wir mit dem Objekt als „Spielpartner*in“ unweigerlich ein Prinzip kennenlernen mit dem sich clowneske Geschichten erzählen lassen, die zu eigenen „Nummern“ werden können.

// Angebote Pantomime

  • Pantomime – Ein Wochenende für „Alle“

    Termine:
    25.06. - 27.06.2021
    Uhrzeiten:
    Freitag von 17:00-20:00 Uhr
    Samstag von 10:00-18:00 Uhr (inkl. Mittagspause ca. 1 h)
    Sonntag von 10:00-15:00 Uhr (inkl. Mittagspause ca. 1 h)

    Kosten: 125 Euro, 85 Euro ermäßigt
    Ort: wahrscheinlich Tanzzentrale Leipzig, Studio 2, Erich-Zeigner Allee 64/Plagwitz

    Dies ist ein Grundlagenwochenende für alle Interessierten im Bereich des Körpertheaters. Wir wollen allein mit der Hilfe der Imagination und unseres Körpers Gegenstände, Welten und Geschichten erschaffen.

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    In einer Mischung aus körperlichem Training, Technik und kreativen Impulsen lernen wir die Magie der Illusion kennen. Welche Bewegungsabläufe und Körperhaltungen führen uns auf welchen Weg? Im improvisatorischen Spiel mit imaginären Objekten, Partnern und Räumen wollen wir die Vielfalt des Körpertheaters entdecken und erfahren.
    Hinzu kommen ein paar Grundregeln für das Bühnenspiel zusammen mit der Verwendung mimischer „Satzzeichen“ (dem Toc), damit die Illusion komplett werden kann.

    Anfänger*innen erhalten so einen ersten umfangreichen Einblick und Fortgeschrittene können hier ihre Technik trainieren und verfeinern.

// Anfragen für Künstler*innen

  • Regie oder „Auge von Außen“

    Hier bieten wir uns gerne an – im gegenseitigen Gespräch – die künstlerische Entwicklung und Gestaltung von Nummern, Choreographien oder ganzem Stücken mitzubetreuen. Dabei nutzen wir sehr gern den improvisatorischen Ansatz, wenn dies Raum und Zeit hat.

    Bei einer Produktion mit „Auge von Außen“ wollen wir so gut es geht die reine Wirkung des Spiel darlegen – feedbacken – und überlassen den Darstellenden den weiteren Weg bis zur nächsten Runde.

    In einer gewünschten Regie geben wir hingegen ein wenig mehr auch von unserer Perspektive und unseren Wünschen mit ein, die im Vorgespräch mit den Zielen der Künstler*innen abgeglichen wurde.

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// Individuelle Anfragen

  • Jonglage

    Das Jonglieren lehrt uns in ganz besonderer Weise immer wieder von vorne anzufangen, Geduld zu haben und kleine Fortschritte anzuerkennen. Oft fällt dann der Groschen urplötzlich und der Körper und Geist haben etwas Neues gelernt. Das Jonglieren hilft uns im Hier und Jetzt und in einem meditativen Zustand anzukommen. Damit fördert es besonders unsere Konzentration, unsere Koordination, unser Reaktionsfähigkeit als auch das räumliche Vorstellungsvermögen.

    Es gibt in der Jonglage unendliche viele Techniken und Tricks, die gelernt werden können. Und dazu noch unbegrenzte Darstellungsformen. Diese Komplexität wollen wir auch in unserem Unterricht zeigen: Man muss nicht gleich mit drei Bällen jonglieren können um eine Jonglage-Nummer zu kreiiren. Man darf durchaus in kleinen Schritten gehen. Dadurch dass seine individuellen Interessen und Stärken in die Jonglage einfließen können, kann Jonglage auch für jedermann lernbar und interessant sein.

    Auf Anfrage bieten wir Jonglage-Kurse im Bereich Bälle, Keulen, Diabolo und Stab. Am besten ihr meldet euch bei uns mit eurem konkreten Wunschvorhaben.

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  • Kinder und Jugendliche

    Als Zirkuspädagogen haben wir selbstverständlich schon in vielen verschiedenen Projekten unterschiedlicher Kinder- und Jugendzirki oder anderen Vereinen und Zentren gearbeitet.

    Sie überlegen eine Projektwoche in Ihrer Schule durchzuführen? Oder Sie suchen eine*n Trainer*in für einen regelmäßigen Kurs/Workshop in einem Kinder- und Jugendzentrum? Vielleicht wollen Sie einen Mitmachzirkus bei einer Veranstaltung buchen? Oder Sie suchen noch jemanden, der bei dem nächsten Kindergeburtstag ein Zirkusprogramm mit den Kindern entwickelt?

    Schreiben Sie uns gerne an. Wir werden dann überlegen, ob wir selbst das Projekt übernehmen können oder unsere liebevollen und netten Kolleg*innen/Kooperationspartner in Leipzig - wie z.B. von Zirkomania e.V. - Sie in Ihrem konkreten Anliegen unterstützen können.

 

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